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Wir müssen leider allen weiteren Interessenten bezüglich der kontrollierten Winterruhe die Mitteillung machen, das unser 5-Sterne-All-Inklusive-Hotel ausgebucht ist. Sollten Sie noch Fragen zur Überwinterung haben, so bitten wir um Anfragen per Mail.

 

Voruntersuchungen für die Winterruhe laufen an! Trotz der derzeit hohen Temperaturen wird es Zeit, die Schildkröten auf Würmer und Parasiten untersuchen zu lassen. Eine Behandlung bei einem positiven Befund der Kotprobe kann bis zu 8 Wochen dauern - daher sollte man jetzt frühzeitig an die Untersuchungen denken!

 

Ein großes Danke sagen wir den vielen lieben Menschen von der Mitfahrzentrale, die unsere vermittelten Schildkröten in der letzten Zeit gut versorgt an Ihr Ziel in der gesamten Bundesrepublik gebracht haben! Alle Schildkröten sind gut an Ihr Ziel angekommen und die neuen Besitzer haben die Schildkröten mit viel Freude in Empfang nehmen können!

 

Bissiges Biest! Vermutlich Schnappschildkröte in Oberhausener Klärteich entdeckt. Frachfrauen der Schildkrötenauffangstation Dorsten e.V. gefragt!

Beitrag vom WDR Lokalzeit Ruhr v. 09.07.2010


http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2010/07/09/lokalzeit-ruhr-schnappschildkroete.xml

 

Faszination Schildkröte

erlebte die Klasse 1b der Pestalozzi-Schule Dorsten bei Ihrem Jahresausflug auf die Schildkrötenauffangstation Dorsten.

Nicht nur die gefährliche Schnappschildkröte "Schnappi" wurde den Kinden vorgestellt, sondern auch die Vielzahl an aufgenommen Land- und Wasserschildkröten. Höhepunkt dieser Veranstaltung war die Fütterung derselben, die die Kinder selber vornehmen durften. Ein unvergesslicher Tag für die Kinder kurz vor Ferienbeginn, die nunmehr viel über die Vielzahl von Arten und deren Haltung erzählen können.

Sie haben Interesse, mit Ihrer Gruppe auch einen solchen Ausflug zu planen? Sprechen Sie mit uns - für jede Altersgruppe - von Kindergarten bis hin zur Oberstufe - bieten wir ein entsprechendes anspruchsvolles Programm an! Natürlich besuchen wir Sie auch gerne persönlich in Ihrem Unterricht!

 

Kultier 2010 - ein bunter Berg läuft in die Welt!

Besuchen Sie uns auf der Kultier am 27.06.2010 auf der Halde Bottrop. Alle Informationen rund um das Haldenfest finden Sie unter www.kultier2010.de

 Panzerknacker am Werk RN vom 12.06.10 siehe Presse!

 

Neu: Fachberichte

Wissenschaftliche Vorträge und Studien zur artgerechten Haltung von Schildkröten: Zu finden in unserer neuen Rubrik: Fachliteratur!

 

Informationsstunde

zur artgerechten Haltung von Landschildkröten bieten wir ab sofort an.

Aufgrund der Massenüberwinterung von Schildkröten haben wir leider in vielen Fällen feststellen müssen, das die Lieblinge nicht artgerecht gehalten werden. Nicht nur eine falsche Fütterung sondern auch eine falsche Haltung, vor allem in Terrarien, führen zu enormen Schäden oder Krankheiten, die nur schwer zu behandeln sind oder auch zum frühen Tod der Tiere führen können.

Weiterhin konnten wir anhand der Auswertung der Massenüberwinterung bereits feststellen, das gerade viele Jungtiere unter einem Parasitenbefall litten (ca. 80% aller Jungtiere). Ohne fachgerechte Behandlung vor der Winterruhe hätten in den meisten Fällen die Tiere den nötigen Winterschlaf nicht überlebt.

Halte ich meine Schildkröte artgerecht? Kann ich an den Haltungsumständen und bei der Fütterung etwas besser machen? Wie zeichnen sich mögliche Krankheiten ab - wie kann ich sie erkennen?  Hier helfen wir gerne - anhand von verschiedenen Arten erläutern wir Ihnen gerne, wie Ihr Liebling ein langes Schildkrötenleben führen kann!

In kleinen Gruppen werden wir detailliert auf Ihre persönlichen Umstände eingehen. Die Kostenumlage beträgt   € 25 und dauert ca. 1 bis 1 1/2 Stunden. Bitte kontaktieren Sie uns per Mail oder telefonisch bezüglich einer Terminabsprache.

 

Die Schildkrötenauffangstation Dorsten e.V. bei    TIERE SUCHEN EIN ZU HAUSE

Am 22. April 2010 haben Dr. med. Susanne Ewens und Barbara Klobusch das Studio von "Tiere suchen ein zu Hause" des WDR in Köln zur Aufzeichnung einer Sendung über Reptilien besucht. Nicht nur ein paar der zu vermittelnden Tiere wurden dort vorgestellt, sondern auch die allgemeine Haltung von Reptilien wurde dort aufgezeichnet.

Der Sendetermin ist am   02. Mai 2010 um 18.15 Uhr im WDR-Fernsehen.

 http://www.wdr.de/tv/servicezeit/tiere_suchen/sendungsbeitraege/2010/0502/00_schildkroetenerwachen.jsp

 

Illegale Aussetzung von Schildkröten

ist nicht nur im Sinne des Tierschutzes verboten - die uns bekannten Fälle werden auch zur Anzeige gebracht! Wie im nachfolgenden Fall (Lebensrettung) handelt es sich wohl um einen solchen, denn bei den derzeitigen Temperaturen (Mitte März 2010 - max. 10°C) wacht keine Schildkröte allein aus dem Winterschlaf aus!

Sollten Ihnen daher ähnliche Fälle bekannt werden, so möchten wir Sie bitten, entweder durch den zuständigen Kreis, die Untere Landschaftsbehörde bzw. Veterinärärzte zu kontaktieren, oder melden Sie sich bei www.schildkroeten-in-not.de bzw. direkt bei uns www.schildiauffangstation.de

Dieses gilt auch bei ähnlichen falschen Haltungsbedingungen bei sämtlichen Reptilien oder sonstigen Tierarten, sofern diese Ihnen bekannt sind. Helfen Sie uns, im Sinne des Tierschutzes! Ihre Daten werden natürlich vertrauenswürdig behandelt!

 

Lebensrettung dank Mitfahrzentrale

erlebte nun eine ausgewachsene Gelbwangen-Schmuckschildkröte am 18.03.2010. Das Tier wurde in Rehlingen in der Nähe von Saarlois von Diana S. gefunden - schwer verletzt am rechtem Hinterbein.

Die junge Frau handelte sofort und nahm sich dem Tier an und ließ es an einer vor Ort ansässigen Tierarztpraxis versorgen. Aber immer wieder das gleiche Problem: Was nun? Der Anruf bei uns erfolgte noch am selben Tag. Aufgrund der spärlichen Mittel, die uns zur Verfügung stehen (wir werden nicht staatlich gefördert), überlegten wir nach Überführungsmöglichkeiten aus dem Saarland nach Nordrhein-Westfalen, denn für eine persönliche Fahrt blieb uns keine Zeit. Und da kam uns die Mitfahrzentrale in den Sinn - und nach einem Anruf erklärte sich Alice M. aus Dinslaken bereit, das Tier auf Ihrer wöchentlichen Heimfahrt mitzunehmen.

Aufgrund der schnellen und spontanen Handlungen beider Tierfreunde konnte das Tier bei uns stationär  aufgenommen werden und wird nun von der reptilienerfahrenen Tierärztin Dr. med. vet. Susanne Ewens behandelt. In freier Wildnis hätte das ausgesetzte Tier wohl nicht überlebt.

Danke an die tolle kostenlose Unterstützung aller Mitwirkenden!

Wir sind jetzt auf der Suche nach Paten für die arme Wasserschildkröte "Diana" bzw. suchen wir nach einer adäquaten Aufnahmefamilie. Haben Sie Interesse - dann melden sie sich bei uns!

 Nachtrag!: Die Wasserschildkröte "Diana" wurde in einer mehrstündigen Operation durch Dr. med. vet. Susasnne Ewens gerettet! Leider musste das im Foto ersichtliche Bein komplett amputiert werden - sieht nun aus wie ein Elefantenfuss, die anderen Beine wurden wieder notgerecht zusammen gesetzt. Leider konnte die Operation aufgrund des schwerwiegenden Zustandes der Schildkröte erst vor kurzem durchgeführt werden - aber sie ist auf dem Wege der Besserung und die Tendenz zeigt: Sie wird überleben!

Aufgrund des schwerwiegenden Gesundheitszustandes und der liebevollen Betreuung durch das Tierärztetteam der Praxis von Susanne Ewens wurde die Schildkröte nunmehr auf den Namen "Hope" umgetauft! Wir wünschen der Schildkröte noch ein langes und gesundes Leben - und vor allem viele Paten, die dieses ermöglichen!

 

Der Frühling ist da! Der Bericht des WDR - Lokalzeit Dortmund vom 17.03.2010

Am 17.03.2010 besuchte uns mal wieder die Lokalzeit aus Dortmund, um das "Frühlingserwachen" der Schildkröten zu dokumentieren.

Der entsprechende Link wird noch eingefügt - zur Zeit finden Sie diesen Bericht unter www.wdr.de - Lokalzeit Dortmund! Viel Spass beim Ansehen!

 

Überwinterung der Schildkröten

An alle Schildkrötenhalter, die ihre Lieblinge bei uns eingewintert haben:

Leider hat es EDV-technische Probleme gegeben, um das Video über die Einwinterung der Schildkröten hier auf unserer Internetseite bereit zu stellen.

Aber wir können zusammenfassend sagen: ALLEN Tieren geht es hervorragend gut! Viele junge Schildis werden ab der 4. Kalenderwoche bereits ausgewintert und die letzten Tiere gehen dann in den wohlverdienten Winterschlaf. Es gab keinerlei Auffälligkeiten, nur Turtle, eine kleine Wasserschildkröte, wollte nicht mehr weiter schlafen und wurde frühzeitig aus dem Kühlschrank entnommen.

Die Bilanz der kontrollierten Winterruhe: Es war ein voller Erfolg! Nicht nur unsere ca. 50 Stationstiere sondern auch über 50 Fremdtiere (Land- sowie Waserschildkröten) schlafen friedlich und genießen bei für sie angenehmen Temperaturen die kühle Jahreszeit!

In diesem Zusammenhang bedanken wir uns auch schon jetzt für das uns entgegengesetzte Vertrauen und hoffen, sie im nächsten Winter begrüssen zu dürfen!

 

Neue Festnetznummer:

Die Schildkrötenauffangstation erreichen Sie ab sofort unter der neuen eigenen Festnetzrufnummer

                                  0 2 3 6 2 - 7 0 2 9 6 7 

Da die Station nicht immer besetzt ist, bitten wir Sie, uns eine kurze Nachricht zu hinterlassen. Wir rufen dann umgehend zurück. In dringenden Fällen erreichen Sie uns unter der bekannten Mobilfunknummer.

 

Tiere suchen ein zu Hause -  der Bericht des Westdeutschen Rundfunks -

hat am Dienstag, 03.11.2009 seinen Bericht bei uns in der Auffangstation und in der Tierarztpraxis Dr. Susanne Ewens, Droste-Hülshoff-Straße 47 gedreht.

Der Beitrag wurde am 22.11.2009 um 18.15 Uhr in der Sendung gesendet.

 http://www.wdr.de/tv/servicezeit/tiere_suchen/sendungsbeitraege/2009/1122/00_massenueberwinterung.jsp

Besuch des Westdeutschen Rundfunks

gab es erneut am 12.10.2009. Hierbei wurde die durch uns angebotene Winterruhe im Kühlschrank dokumentiert. Diesen Beitrag können Sie unter dem nachstehenden Link auf der WDR-Homepage sehen.

Link zum Bericht:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/11/02/lokalzeit-dortmund-schildkroeten.xml


 Viel Spaß beim Ansehen!

 

Besonderen Dank

sprechen wir hiermit der Firma S i e m e n s aus, die uns aufgrund unserer Anfrage 15 haushaltsübliche Kühlschränke für die kontrollierte Winterruhe aller Schildkröten zur Verfügung stellen wird! DANKE für das Vertrauen - auch in Namen der Schildkröten, die wegen Ihrer Unterstützung einen erholsamen Schlaf über die Wintermonate hinweg geniessen können!

 

Sind meine Schildkröten fit für den Winterschlaf?

Das ist zur Zeit ein großes Thema in unserer Auffangstation und viele Anfragen erreichen uns täglich.

Als erstes raten wir zur Kontrolle durch eine/n reptilienerfahrene/n Tierärztin/Tierarzt. Auffälligkeiten - besonders im Bereich der Panzer- und Hautnekrosen sind dunkelbraune Flecken, sollten sich in den Panzerabschnitten (im Bauchpanzer) rosarote oder sogar rote Streifen gebildet haben, so könnte es sich um eine bereits vorhandene Blutvergiftung handeln. Diese Tiere sind ohne vorherige Behandlung nicht für den nötigen Winterschlaf geeignet - der Tod ist quasi vorprogrammiert.

Auch eine Kotuntersuchung zeigt den Gesundheitszustand der Schildkröte an und ist für eine gesunde Überwinterung notwendig. Sollten also eine Vielzahl von Würmern oder Flagellaten erkennbar sein, so ist eine Behandlung dringend notwendig, da ansonsten die Schildkröte, die in ihrer Winterruhe den Organismus wieder aufbaut, nicht gegeben und sprichwörtlich von innen aufgrefressen wird.

Wir raten daher an, keine Schildkröte im Freien überwintern zu lassen. Grundsätzlich könnten Tiere durch die Naturüberwinterung bis zu 30% ihrer Lebenserwartung einbüssen - auch wenn die Schildkröten dieses bislang gut überstanden haben.

Untersuchen Sie Ihre Schildkröten genau - gibt es Auffälligkeiten am Panzer oder der Haut?

Adulte Tiere - dh. ältere Schildkröten - haben die Angewohnheit, ihren Winterschlaf selbst zu regulieren. auch unsere Wasser- und Landschildkröten haben sich schon verbuddelt oder im Teich versteckt. Aber wir lassen sie nicht dort - wir nehmen sie auf und geben ihnen den kontrollierten und bewachten Winterschlaf.

Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Viele Anfragen erreichten uns Anfang diesen Jahres, und die meisten waren traurig, da Schildkröten, obwohl schon über 50 Jahre alt und immer im Freien gehalten - sind im letzten Winter verstorben. Sie haben diese starken Temperaturstürze nicht überlebt. Traurig.

Geben Sich doch einfach Ihren Lieblingen eine Chance für ein langes Leben - wir helfen dabei gerne!

 

Ein Notruf

aus dem Kreis Soest erreichte uns, weil eine Famil ie ihre Schildkröten dieses Jahr nicht mehr selber uml;berwintern könnten. Nach mehreren Telefonaten und Nachfragen unsererseits stellte sich heraus, das diese Schildkröen krankheitsbedingt eventuell vorbelastet sind. Ich bat die Familie darum, uns wenigstens Fotos der Schildkröten vorab zu senden, damit wir uns ein ferndiagnostisches Bild der Tiere machen konnten. Ein niederschlagendes Resultat. Nicht nur Panzernekrosen waren auf den Fotos erkennbar, sondern auch schon mittlerweile Anzeichen von Blutvergiftungen. Diese Schildkröten werden uns jetzt zugestellt, und wir werden natürlich alles versuchen, um diesen Tieren zu helfen. 

Nachtrag: Die Tiere wurden bei uns eingestellt und behandelt. Mittlerweile befinden sie sich im wohlverdienten Winterschlaf und sind genesen.

 

In die Freiheit

entlassen wurden heute die ersten Igelkinder mit Ihrer Mutter, nachdem die Babys Gewicht von über 400 gr erreicht hatten. Zwar ein tolles Erlebnis, noch schöner wär es jedoch gewesen, hätten wir sie gar nicht aufnehmen müssen. (Sie hierzu weitere Notfallaufnahme vom 15.09.2009)

 

Weitere Notfall-Aufnahme - 15.09.2009

Heute haben wir eine Igelmutter mit vier kleinen Babies aufgenommen. Diese werden, wenn die nötige Grösse und Gewicht erreicht wurden, wieder in die Freiheit entlassen. Wir bitten jedoch darum, nicht einfach Wildtiere aus der Natur zu entnehmen, sondern nur solche, die wirklich hilfsbedürftig sind, z.B. durch Krankheit, verlassene Tierkinder, etc. Beobachten sie diese ersteinmal, ob sich nicht doch die Mutter noch einmal blicken lässt. Wenn Sie sich nicht sicher sein sollten, so kontaktieren Sie uns vorab, dann helfen wir gerne.

Nachtrag: Wie bereits vorgemerkt, haben wir in diesem Herbst auch einige Igelkinder bei uns aufgenommen, die wegen unsachgemäßen Verhalten von Menschen der Natur entnommen wurden. Ein Gelege wurde sogar mit einer Motorsense getroffen. Zwei von sechs Igelkindern wurden schwer verletzt, eines hatte die Not-Operation nicht überstanden, ein zweites wurde über eine Stunde lang wieder zusammen geflickt. Leider ist es nach 3 Tagen auch verstorben. Die weiteren vier Babys haben mittlerweile an Gewicht zugelegt und können hoffentlich bald entlassen werden.

Wir weisen hier nochmals ausdrücklich darauf hin, das Igel unter Naturschutz stehen und nicht einfach der Natur entnommen werden dürfen. Auch wenn sich eine Igelmutter über Stunden nicht zeigt, sie wird in den meisten Fällen das Gelege wieder aufsuchen und sich um die Kleinen kümmern.

Lassen Sie daher Ihre Garten - vor allem den mit Grünabfällen befüllten Bereich - für ein paar Wochen noch so wie er ist - so gewähren Sie kleinen Igelkindern eine höhere Chance zum Überleben. Danke für Ihr Verständnis!

 

Interesse von Zoos aus der Umgebung

Wegen der auch oftmals von Aussterben bedrohten Arten von Wasserschildkröten haben wir Anfragen von Zoos aus der Umgebung erhalten, damit eine Nachzucht solcher, etwas seltenen Arten, gewährleistet wird. Wir sind froh, dieses unterstützen zu können, damit diese faszinierenden Tiere nicht aussterben. Über die hoffentlich erfolgreiche Symbiose zu den Zoos berichten wir weiter.

 

Aufgepäppelt und groß gewachsen in die Freiheit entlassen

wurden am 22.08.2009 unsere 4 Entenziehkinder.

Nachdem alle 4 Enten die nötige Grösse erreicht hatten und nun fast flügge geworden sind, haben wir  unsere Lieblinge in einem benachbarten, von der EU anerkanntes Wasserschutzgebiet in die Freiheit entlassen. Mit einem weinenden und einem lachendem Auge verabschiedeten sich vor allem unsere Jugendgruppe, die bei der Auswilderung anwesend waren, von unseren Ziehkindern. Ein tolles Erlebnis - für alle. Auch möchten wir uns bei den Angelfreunden Gelsenkirchen bedanken, die es ermöglicht haben, das unsere Enten in dem Naturschutzgebiet in Dorsten in ihr  neues Zuhause einziehen durften. 

Falsche Haltung (August 2009)

Vor einigen Tagen wurde uns eine sehr kranke Waserschildkröte gebracht, die aufgrund falscher Haltung und Ernährung unter einer gewaltigen Panzerverformung leidet. Nach gründlicher Untersuchung durch die Tierärztin Dr. med. Susanne Ewens haben wir uns entschlossen, dieses Tier so gut wie möglich aufzupäppeln, da bislang noch keine Notwendigkeit für eine Euthanisie besteht. Sie wird nicht vermittelt, sondern wird bis zu ihrem Lebensende bei uns bleiben und dient sozusagen als abschreckendes Beispiel für falsche Haltung und Ernährung.

Notfall-Aufnahme

Am Abend des 11.07.2009 wurden uns 3 kleine Entenkinder gebracht, die verwaist aufgefunden wurden. Natürlich werden auch diese von uns aufgepäppelt und hoffentlich in einigen Wochen in die Freiheit entlassen werden können!

 

Nachtrag: Mittlerweile ist auch eine vierte Ente (wurde aus Spanien überführt) bei uns eingezogen - alle sind putzmunter und sind prächtig gewachsen. Mittlerweile sind die Enten vor einigen Tagen in ihr neues Freigehege einzogen und werden jetzt langsam auf die Auswilderung vorbereitet.

Der Besuch des WDR-Teams aus Dortmund

Am 02.07.2009 besuchte uns das Team der Lokalzeit des WDR aus Dortmund und berichtete von der spektakulären Operation von "MAX", der griechischen Landschildkröte. In der durchgeführten Operation wurde ihm ein kleiner Metallgegenstand aus dem Darm entfernt.

Bei Interesse, diesen Bericht zu sehen:

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/07/02/lokalzeit-dortmund-schildkroete.xml

 Viel Spass beim Ansehen!

 

Vereinsgründung

Aufgrund der Vielzahl der Abgabetiere und deren Vermittlung sowie des hohen Aufwandes an tierärztlicher Betreuung von Abgabetieren und deren Nachversorgung haben wir beschlossen, 

die "Schildkrötenauffangstation Dorsten e.V." zu gründen.

Daher wird die Internetseite in Kürze etwas umgestaltet und erweitert.

Haben Sie Interesse, diesen Verein zu unterstützen? Gerne geben wir Ihnen Auskünfte hierüber!

 

Spendendank an Frau Dr. med. vet. Susanne Ewens


(Download)

 

Operation Max

Max ist eine fast 30 Jahre alte griechische Landschildkröte. Sie stammt aus Frankfurt und wurde mir gebracht, da für eine artgerechte Haltung nicht mehr gesorgt werden konnte.

Schon mit der Übergabe der Schildkröte erhielten wir ein Röntgenbild, worauf ersichtlich war, das Max einen kreisrunden Gegenstand verschluckt hatte, was wie eine Knopfzelle aussieht.

Nach Rücksprache mit der Tierärztin Dr. med. vet. Susanne Ewens sowie weiterer Reptilienfachärzte entschieden wir uns, Max im Winter 2008/2009 aufgrund seines guten Zustandes noch die wohlverdiente Winterruhe zu gewähren. Im Frühjahr diesen Jahres war es so weit: Max musste sich einer Sauerkrautkur unterziehen. Täglich wurden ihm mehrere Happen Sauerkraut eingeführt, um einen natürlichen Abgang des verschluckten Gegenstandes herbeizuführen. Leider ohne Erfolg.

Am 27.06.2009 wird Max operiert. Dazu wird der Panzer mit einer Fräse geöffnet und der Fremdkörper entfernt. Wir sind schon alle gespannt darauf, um welchen Gegenstand es sich handelt.

Ein entsprechender Bericht und Fotodokumentation über die Operation wird nach erfolgreicher Durchführung hier auf der Internetseite online gestellt.

 

Krankes Fundtier

Entweder von selbst den Weg zu uns gefunden oder einfach über den Zaun geschmissen - diese Schmuckschildkröte leidet an der bei Wasserschildkröten sehr verbreiteten Krankheit Nekrose. Zur Zeit erfolgt die Behandlung mit Vitaminen sowie beinem Breitbandantibiotikum. Alle zwölf Stunden wird zwischen Trocken- und Nasshaltung gewechselt, damit eine Heilung der angegriffenen Haut Erfolg hat. Die durch Fliegen abgesetzten Eier in den Wundstellen konnte schon erfolgreich beseitigt werden. Kein schöner Anblick!

Da die Schildkröte sehr apathisch ist, hoffen wir auf baldige Genesung.

Erfolgreiche Aufzucht!

In diesem Frühjahr konnten wir neben den Schildkröten auch ein Drosselkind aufpäppeln. Über Wochen hinweg alle 3-4 Stunden gefüttert (nachts natürlich auch) konnte es, nachdem es selbständig Nahrung aufgenommen hatte und fliegen konnte, in die wohlverdiente Freiheit entlassen werden.